Annabergs bauliche Entwicklung in den letzten vier Jahrzehnten (7). - Illustriertes Erzgebirgisches Sonntagsblatt

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Annabergs bauliche Entwicklung in den letzten vier Jahrzehnten (7).

Von Stadtbaurat i. R. Rößner-Annaberg.

Straßenregulierungen und Neubau.

1929: Pflasterung der Geyersdorfer Straße, Ausbau des unteren Teiles des Schillerplatzes, Oberflächenbehandlung eines Teiles der Umgehungsstraße von der Parkstraße bis zur Ernst-Roch-Straße, Ausbau der Böhmischen Gasse bis zur Umgehungsstraße, Ausbau der Dreibrüderstraße;

1930: Ausbau des Siedlerweges und der Straße von der Wiesenbader Staatsstraße bis zum Siedlerweg, Einlegung einer Schleuse vom Bezirkskrankenhaus nach der Sehma, Anlegung eines Fußweges von der Adam-Ries-Straße bis zum Bezirkskrankenhaus, Fußwegherstellung auf der rechten Seite der Haldenstraße, Pflasterung der Zufahrtsstraße nach dem Verwaltungsgebäude der Allgemeinen Ortskrankenkasse;

1931: teilweiser Ausbau der Gabelsbergerstraße;

1932: Beseitigung von Hochwasserschäden an verschiedenen Straßen der Stadt, Erneuerung der Stützmauer am Hüttensteig und am Klosterberg, neuzeitliche Oberflächenbefestigung der Fahrbahn der Umgehungsstraße vom Feldschlößchen bis zur Schießhausstraße.

In welchem Umfange in dem Zeitraum von 42 Jahren in Annaberg Tiefbauarbeiten ausgeführt worden sind, beweisen die Mengen einiger dabei verwendeter Materialien.

Es wurden verbraucht rund
45 500 m Steinzeug- und Zementrohre,
26 000 lfdm Granitbordkanten,
 7 000 qm Granitplatten und seit 1903
74 500 qm Kleinpflastersteine zu Straßenpflaster.

Eine außerordentlich zeitraubende Arbeit brachte für das Stadtbauamt auch die Neuvermessung der Stadtflur in den Jahren 1909 bis 1911 und der Flur Kleinrückerswalde 1912 bis 1914, da hier alle Grenzen neu festgestellt und mit Granitsteinen abgeraint werden mußten.

Illustriertes Erzgebirgisches Sonntagsblatt 126. Jahrgang, Nr. 18, 30. April 1933, S. 1

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