Erzgebirgs-Chronik. - Illustriertes Erzgebirgisches Sonntagsblatt

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Erzgebirgs-Chronik.

1934 > 1934-48
Nach Meldungen des Tageblattes "Annaberger Wochenblatt", Hauptzeitung des Obererzgebirges.
(Schluß.)

2. Januar 1913: Im Semmlerstollen in Oberschlema wurde ein aufsteigendes Wasser mit 4015 Macheeinheiten Radium erschlossen. (T.A.W.-Nr. 4.)

4. Februar 1913: Ein großer Bergaufzug in Johanngeorgenstadt erfreute sich zahlreicher Anteilnahme. (T.A.W.-Nr. 29.)

8. Mai 1913: Das Vier-Familien-Wohnhaus des Schneidemühlenbesitzers O. Seltmann in Rittersgrün fiel einem Schadenfeuer zum Opfer. (T.A.W.-Nr. 106.)

13. Mai 1913: Der Bergbau in Johanngeorgenstadt wurde eingestellt. (T.A.W.-Nr. 108.)

22. Juli 1913: Zum "Streittag" der Bergleute fand in Schneeberg ein historischer Bergaufzug statt. (T.A.W.-Nr. 169.)

16. August 1913: Starke Vorkommen von Wismuth- und Silberadern wurden in der Fundgrube "Eleonore" in Johanngeorgenstadt entdeckt. (T.A.W.-Nr. 190.)

18. August 1913: Ein Großfeuer vernichtete die Bleyl'sche Schneidemühle in Ober-Rittersgrün. (T.A.W.-Nr. 192.)

19. Januar 1914: Das Seltmann'sche Wohnhaus auf dem Hammerberg in Rittersgrün brannte nieder. (T.A.W.-Nr. 17.)

24. September 1915: In Oberschlema fand die Gründungsversammlung der Gesellschaft m.b.H. Radiumbad Oberschlema-Schneeberg statt. (T.A.W.-Nr. 224.)

10. Mai 1916: Bei Rittersgrün wurden drei aus dem Lager in Brüx entwichene Russen festgenommen. (T.A.W.-Nr. 108.)

15. Mai 1916: In Johanngeorgenstadt wurde der Bergbaubetrieb in verschiedenen Gruben wieder aufgenommen. (T.A.W.-Nr. 113.)

15. Mai 1918: Die Firma Goßweiler in Schwarzenberg errichtete auf Wildenauer Flur einen Artillerie-Schießstand. (T.A.W.-Nr. 113.)

15. Mai 1918: Das Radiumbad Oberschlema wurde durch eine Eröffnungsfeier seiner Bestimmung übergeben. (T.A.W.-Nr. 114.)

27. August 1918: Im Ortsteil Sachsenfeld in Schwarzenberg brannte die "Rote Mühle" nieder. (T.A.W.-Nr. 203.)

30. Juli 1919: Das L. Bleyl'sche Anwesen auf dem Hammerberg in Rittersgrün brannte vollständig nieder. (T.A.W.-Nr. 177.)

3. Januar 1921: In Schwarzenberg wurde Bürgermeister Dr. Rietzsch durch Amtshauptmann Dr. Morgenstern in sein Amt eingewiesen. (T.A.W.-Nr. 5.)

18. Juli 1921: Erstmalig wurde die Linie von Schwarzenberg nach Elterlein-Geyer mit Postautobussen befahren. (T.A.W.-Nr. 165.)

5. August 1921: In Rittersgrün wurde das Anwesen des Bauern K. ein Raub der Flammen. U. a. verbrannten dabei 145 Kaninchen. (T.A.W.-Nr. 181.)

2. April 1922: Pfarrer Kegler wurde in Schwarzenberg in sein Amt eingewiesen. (T.A.W.-Nr. 82.)

9. April 1922: Zwischen Zwönitz und Stollberg drangen nachts Räuber in das an der Staatsstraße gelegene Günther'sche Grundstück, schossen den Besitzer nieder und raubten 3000 Mark. (T.A.W.-Nr. 86.)

21. August 1922: Als Amtshauptmann für den Schwarzenberger Bezirk wurde Regierungsrat Dr. von Schwartz durch Geh. Reg.-Rat Süßmilch-Zwickau in Pflicht genommen. (T.A.W.-Nr. 197.)

30. Oktober 1923: In Schwarzenberg kam es zu politischen Zusammenstößen, wobei 2 Gendameriebeamte schwer und einige Schutzleute leicht verletzt wurden. (T.A.W.-Nr. 256.)

25. Januar 1924: Bei den in Schwarzenberg ausgebrochenen Erwerbslosenunruhen mußte die Polizei von der Schußwaffe Gebrauch machen. Zwei 19jährige Demonstranten wurden getötet. (T.A.W.-Nr. 22.)

29. Mai 1924: Der Freiballon "Schwarzenberg II" als Ersatz für den im Weltkrieg gebliebenen Ballon I des Obererzgebirgischen Vereins für Luftfahrt in Schwarzenberg machte seine erste Probefahrt. (T.A.W.-Nr. 126.)

15. Juni 1927: Die Kraftpostlinie Schwarzenberg–Zwönitz–Stollberg wurde in Betrieb genommen. (T.A.W.-Nr. 135.)

14. Juni 1928: Der Postkraftwagen Schwarzenberg–Aue verunglückte in Aue. Es waren zwei Tote und 10 Verletzte zu beklagen. (T.A.W.-Nr. 139.)

28. September 1928: Das Glocken-Ehrenmal in Lauter erfuhr seine Weihe. (T.A.W.-Nr. 232.)

19. Januar 1930: Im benachbarten Pöhla wurde die Sächsische Segelfliegerschule in Anwesenheit des Reichsministers a. D. Külz sowie zahlreicher behördlicher Vertreter eröffnet. (T.A.W.-Nr. 16.)

6. März 1930: Bei einem Zusammenstoß zwischen Polizei und einem kommunistischen Demonstrationszug in Schwarzenberg wurden 7 Polizeibeamte verletzt. (T.A.W.-Nr. 56.)

4. April 1931: Im "Herkules-Frisch-Glück"-Schacht bei Grünhain-Langenberg fiel die Tochter des Steigers R. bei der Führung von Touristen in den unterirdischen See und ertrank. (T.A.W.-Nr. 80.)

24. Mai 1931: Das Oskar Viertel-Gut in Grünstädtel, das noch mit Strohdächern versehen war, brannte nieder. Am Brandherd waren zahlreiche Wehren erschienen. (T.A.W.-Nr. 119.)

6. Juli 1931: Ein in der Nähe von Wittigsthal niedergegangener Wolkenbruch führte zu einer furchtbaren Unwetterkatastrophe im Schwarzwassertal. Ein Todesopfer war zu beklagen. (T.A.W.-Nr. 155.)

9. August 1931: In Raschau wurde ein Ehrenmal für die gefallenen Söhne von Raschau und Langenberg in feierlicher Weise enthüllt. (T.A.W.-Nr. 184.)

6. September 1931: Die durch die Unwetterkatastrophe vom 6. Juli zerstörte und gesperrte Eisenbahnlinie Schwarzenberg–Johanngeorgenstadt konnte nach ihrer Wiederherstellung dem Verkehr wieder übergeben werden. (T.A.W.-Nr. 206.)

21. September 1931: Ueber dem Gelände der Segelfliegerschule Pöhla stürzte ein Berliner Flugschüler tödlich ab. (T.A.W.-Nr. 224.)

Illustriertes
Erzgebirgisches Sonntagsblatt
Nr. 48 v. 25. November 1934


Illustriertes Erzgebirgisches Sonntagsblatt 128. Jahrgang, Nr. 48, 25. November 1934, S. 2

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