Mit offenen Augen durch die Heimat.

Illustriertes Erzgebirgisches Sonntagsblatt Nr. 20, 132. Jahrgang, 14. Mai 1939, S. 1-2. Plaudereien von Johannes Blochberger. (3. Fortsetzung.) Liebes Sehma! Du bist mir eigentlich schon lange bekannt. Einer meiner besten Freunde aus der Großstadt ist aus dir gebürtig und hat mir oft von dir erzählt. Was er sagte? Er hat dich selbstverständlich gelobt. Und das … Weiterlesen

Mit offenen Augen durch die Heimat.

Illustriertes Erzgebirgisches Sonntagsblatt Nr. 19, 132. Jahrgang, 7. Mai 1939, S. 1-2. Plaudereien von Johannes Blochberger. (2. Fortsetzung.) Amboß und Hammer im Siegel. Eines der heraldisch wertvollsten Gemeindesiegel des mittleren Erzgebirges fanden wir in Niederschmiedeberg, das sich als kleine Gemeinde mit 600 Einwohnern auf 57 Hektar Flur wunderschön ins Preßnitztal schmiegt. Auf angedeutetem Berg steht … Weiterlesen

Mit offenen Augen durch die Heimat.

Illustriertes Erzgebirgisches Sonntagsblatt Nr. 18, 132. Jahrgang, 30. April 1939, S. 6-7. Plaudereien von Johannes Blochberger. (1. Fortsetzung.) Wie seßhaft der Eingeborene auf seiner erzgebirgischen Erde ist, beweist die Zahl der Erbhofbauern. Von 29 Landwirtschaften sind allein 26 Erbhöfe. Es sind nicht zu viele Menschen, die das Dorf beherbergt. Etwa 830 sind’s. Neben denen, die … Weiterlesen

Mit offenen Augen durch die Heimat.

Illustriertes Erzgebirgisches Sonntagsblatt Nr. 17, 132. Jahrgang, 23. April 1939, S. 1-2. Plaudereien von Johannes Blochberger. Heller Gelenauer Morgen … Es war zu Anfang März dieses Jahres. Niemand dachte an einen rückfälligen Winter. Die Sonne schien warm und es war fast, als sei Frühlingsbeginn schon vorbei. Ich war zeitig im Morgen schon in Gelenau, das … Weiterlesen

Sächsisches Gold.

Illustriertes Erzgebirgisches Sonntagsblatt 132. Jahrgang Nr. 16 vom 16. April 1939. S. 1 – 2. Von Dr. Johannes Kleinpaul. „Das Schloß steht auf Marmor, der Galgen auf lauter(em) Silber, der Wald auf lauter Gold”, heißt es von Rochlitz. Und das mit Recht. Matthesius in seiner „Bergpostille” (1562) und Albinus in seiner „Meißnischen Land- und Bergchronik” … Weiterlesen

Das Frühlingsfest im deutschen Volksbrauch.

Illustriertes Erzgebirgisches Sonntagsblatt 132. Jahrgang Nr. 15 vom 9. April 1939. S. 1 – 2. Die Jahresteilung unserer germanischen Vorfahren war sehr viel naturverbundener als das aus dem Süden übernommene System, welches seit einigen Jahrhunderten bei uns gilt. Wir merken unserer Jahresrechnung die Entstehung unter anderem Himmel an, wenn wir bedeutsame Einschnitte im Jahreslauf wie … Weiterlesen

In der Totenheide von Schmiedeberg

Illustriertes Erzgebirgisches Sonntagsblatt 132. Jahrgang Nr. 12 vom 19. März 1939. S. 2. Von Franz Schreiber. Eingebettet zwischen immergrünen Fichtenwäldern, von einem kleinen Bache durchflossen, liegt die Stätte, wo vor beinahe dreihundert Jahren eine Abteilung schwedische Reiter im Moore versank. Von den nachdrängenden kaiserlichen Reitern verfolgt, ging der Ritt durch die unwegsamen Erzgebirgswälder. Die Dichte … Weiterlesen

Bäume, die Deutschlands Geschichte miterlebten.

Illustriertes Erzgebirgisches Sonntagsblatt 132. Jahrgang Nr. 12 vom 19. März 1939. S. 1 – 2. Die Eichen sind das Sinnbild der Kraft und der Stärke, und nicht umsonst ist es in Deutschland Sitte, Kränze aus dem Laub des urdeutschen Baumes jenen zu flechten, die sich in den männlichen Tugenden des Mutes und der Tapferkeit besonders … Weiterlesen

Bürgerliche „Rangordnungen“ in früheren Jahrhunderten.

Illustriertes Erzgebirgisches Sonntagsblatt 132. Jahrgang Nr. 10 vom 5. März 1939. S. 7. Das deutsche Mittelalter ist nur genossenschaftlich zu verstehen. Der einzelne Mensch außerhalb der Genossenschaft ist undenkbar. Diese Genossenschaften beruhten aber restlos auf sozialen Ständen, in die man durch die Geburt hineinwuchs und in denen man bis an sein Ende verblieb. Darin liegt … Weiterlesen

„Die Häuerleins thun singen, daß im Gebürg thut klingen.“

Illustriertes Erzgebirgisches Sonntagsblatt 132. Jahrgang Nr. 9 vom 26. Februar 1939. S. 1 – 2. Über deutsche Bergmannslieder. Seit den Tagen des alten deutschen Silberbergbaues ist der Bergmannsstand in besonderem Maße ein singender gewesen. Die Arbeit unter Tage, die bergmännische Kunst von jeher in sich gekehrt und besinnlich machte, hat auch das Bergmannslied besonders reich … Weiterlesen